André Hille

 
 

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  Später entstandene Interviews und Gespräche finden Sie hier.  
     
     
 

23.10.2008

»Schreiben ist eine glücklich machende Sucht«

Vor kurzem wurde der Schweizer Autor Urs Widmer 70. Erst spät konnte er von seinem eigenen Schreiben leben. Auf die Frage, was er jungen Autoren mit auf den Weg geben würde, sagt er nur ein Wort: Demut.

Das Interview erscheint im nächsten Poetmag.

 
     
     
     
 

20.09.2008

 

»Eigentlich wartet man doch immer«

 

Die Leipziger Autorin Martina Hefter beschreibt in ihrem neuen Roman „Die Küsten der Berge“ das Leben einer Familie. Es sind genau beobachtete Szenen eines Familienalltags zwischen Leipzig, Rügen und dem Allgäu. Doch autobiografisches Schreiben oder Psychologisierung sind der Autorin fern.

 

 

 

 

 

 

(Foto: Marie-Luise Marchand)

 

 
     
     
     
 

15.07.2008

 

Literatur heißt, die Welt in eine Ordnung bringen
 

Der Leipziger Autor Thomas Podhostnik hat, neben seinem Beruf als Regisseur, einen schmalen Roman geschrieben, der in diesem Frühjahr im Wiener Luftschacht Verlag erschienen ist. In „Der gezeichnete Hund“ verarbeitet Podhostnik seine Kindheit in einer slowenischen Gastarbeiterfamilie.
 

 

 
     
     
     
 

29.03.2008

 

»Tiere denunzieren nicht.«

 

Die Kritik feiert ihn geradezu hymnisch: Marcel Beyer. In seinem neuen, nun wieder bei Suhrkamp erschienenen Roman "Kaltenburg" durchmisst der Dresdner Autor anhand eines Naturwissenschaftlers ostdeutsche Nachkriegsgeschichte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: S. Paustian

 
     
     
     
 

12.03.2008

 

»Das Leben ist nicht immer woanders.«

 

Mit „Die Bestattung eines Hundes“ legt der Schriftsteller Thomas Pletzinger ein komplexes Debüt vor, einen modernen, an Max Frisch geschulten Roman. Pletzinger beleuchtet in seinem Roman Generationenthemen: das Unterwegssein, die Angst vor Verbindlichkeit, die Suche nach Heimat. „Meine Figuren sind Heimwehtouristen“, sagt der 32Jährige.

 

Foto: Juliane Henrich

 
 

 

 
     
 

 

 
 

04.03.2008

Das ästhetische Problem der Banalität

 

Sigrid Löffler ist eine der renommiertesten Literaturkritikerinnen des Landes, die von ihr herausgegebene Zeitschrift „Literaturen“ ein Hort hochwertiger Texte. Die grande dame der deutschsprachigen Literaturkritik über das Problem der jüngeren deutschen Literatur, den Bedeutungsverlust der Kritik und Geschenke im Leben.

 
 

 

 
 

 

 
     
 

14.01.2008

Der Finanzier des Mittelstands

 

Reik Hesselbarth ist Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaften der Sparkasse Leipzig und arbeitet daran, Unternehmen in die Region zu ziehen oder sie bei der Expansion zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Ansiedlung von Verlagen.

 

 

Foto: Sparkasse Leipzig

 
 

 

 
     
 

 

 
 

29.11.2007

»Das Feuilleton hat keinen Einfluss mehr.«

 

In Deutschland erscheinen über 90.000 neue Bücher pro Jahr. Renate Sälter, Professorin für Buchhandelswirtschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig, wirft einen radikal wirtschaftlichen Blick auf den Buchmarkt.

 

 

 

 

Foto: privat

 
 

 

 
     
 

 

 
 

20.10.2007

Selbsterklärende Bücher

 

Der Buchmarkt dreht sich immer schneller. Alle sechs Wochen müsse in den Buchhandlungen neue Ware liegen, sagt Tom Erben, einer der Geschäftsführer der Aufbau Verlagsgruppe. Die Konsequenz für Verlage: Titelreduktion.

 

 

 

Foto: Aufbau Verlag

 
 

 

 
 

 

 
     
 

18.10.2007

»Wir sind die Maulwürfe des Literaturbetriebs.«

 

„EDIT – Papier für neue Texte“ gehört zu den renommiertesten Literaturzeitschriften des Landes. Nun steht an der Spitze des Literaturblatts ein neues Team. Jan Kuhlbrodt ist Geschäftsführer, an seiner Seite arbeitet Ulrike Almut Sandig als Redakteurin und Moderatorin der Lesereihe.

 

Foto: A. Hille

 
 

 

 
     
 

 

 
 

13.08.2007

»Ich werde schreibend autobiografisch.«

 

Westfalen ist seine Heimat. Und sein Schicksal. Hans-Ulrich Treichel, Suhrkamp-Autor und Professor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, über sein neues Buch "Der Papst, den ich gekannt habe", Institutsliteratur und die Angst der Schriftsteller vor dem wirklichen Leben.

 

 

 

Foto: A. Hille

 
 

 

 
     
 

 

 
 

20.04.2007

Graben im Archiv der Geschichte

 

Mit der Herausgabe der Briefe und der Stasiakten von Hans Mayer ist dem Leipziger Verleger Mark Lehmstedt ein deutschlandweit beachteter verlegerischer Coup gelungen. Der Verleger über die Eitelkeit wissenschaftlicher Autoren, die Stasiunterlagen als Quelle für Alltagsgeschichte und die Notwenigkeit der Änderung des Stasiunterlagengesetzes.

 

Foto: privat

 
 

 

 
     
 

 

 
 

05.04.2007

Ein Möglichkeitsraum für die Kultur

 

In Dresden-Hellerau residiert die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Im 14. Jahr ihres Bestehens erweist sich das Modell der Kulturförderung als Erfolgsgeschichte. Über die Möglichkeiten der Förderung, eine sächsische Identität in Zeiten der Globalisierung sprachen der Stiftungsdirektor Ralph Lindner und der Literaturreferent Dr. Manuel Frey.

 

Foto: S. Heyder

 
 

 

 
     
 

 

 
 

26.03.2007

Paris, London, Leipzig

 

Erfolgreich, erfolgreicher, Leipziger Buchmesse. Anfangs hat der Frühjahrsbücherschau kaum jemand eine Chance gegeben, heute ist sie nach Frankfurt der wichtigste Branchentreff. Fünf Fragen an den Direktor Oliver Zille.

 

 

Foto: Leipziger Messe

 
 

 

 
     
 

 

 
 

17.03.2007

Er hat für diesen Roman gelebt

 

Claus Bräunig, der Sohn des 1976 verstorbenen Schriftstellers Werner Bräunig, kümmert sich zusammen mit seinem Bruder um das literarische Erbe seines Vaters. Über die Odyssee eines Manuskriptes, das Verhältnis zu seinem Vater, Gebrochenseins seines Vaters und das Scheitern der Utopie.

 

 

Foto: A. Hille

 

 

 

 
     
 

 

 
 

01.03.2007

Aber ich, ein zersetzter und vergessener Autor

 

Bernd Jentzsch, geboren 1940, studierte in Leipzig und Jena und war Herausgeber der Lyrikreihe Poesiealbum, in der viele junge DDR-Autoren erstmals publiziert wurden. Nachdem ihn Strafandrohungen wegen seines Protests gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns erreichten, kehrte Jentzsch 1976 von einem Studienaufenthalt in der Schweiz nicht in die DDR zurück. Das von ihm in der Nachfolge des Institutes für Literatur "Johannes R. Becher" 1992 gegründete Deutsche Literaturinstitut Leipzig leitete er von 1995 bis 1999 als Direktor. Heute lebt Jentzsch in Euskirchen.

Foto: privat

 
 

 

 
     
 

 

 
 

18.12.2006

Mutters Sprache - Vaters Land

 

Die Schriftsteller Saša Stanišić und Thomas Podhostnik über die Absurditäten der Integration, die deutsche Sprache und autobiografische Wahrheit in der Literatur.

 

 

 

Foto: A. Hille

 
 

 

 
     
     
 

30.10.2006

Alles, was spannend ist, tut weh

Er ist ein Weltenwanderer und holt die Welt in seine Bücher. 2006 gewann er den Preis der Leipziger Buchmesse. Ilija Trojanow über Migrationsliteratur, Heimat und die Schwierigkeiten der Integration.

 
 

 

 
     
     
 

26.02.2006

Eine Art Dringlichkeit

 

Das Schriftstellerpaar Jan Kuhlbrodt und Martina Hefter über das Schreiben mit Kindern, das Leipziger Literaturinstitut und Schulterklopfliteratur.

 

 

Foto: privat

 

 

 


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