André Hille

 
 

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Programmleitung für den Plöttner Verlag Leipzig

     
  Herbst 2008 (als PDF)  
     
 

Jan Kuhlbrodt erzählt mit großer Leichtigkeit Geschichten aus einer Zeit des Umbruchs, Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend, die voller Selbstironie und Melancholie sind und in denen sich der Erzähler auf die Suche nach seinem (Schnecken-)Paradies begibt – jener Zinkbadewanne voll mit Löwenzahn, aus der man bei der erstbesten Gelegenheit wieder herauskriecht.

Jan Kuhlbrodt: Schneckenparadies. 136 Seiten. 14,90 €; (August 2008)

 
     
     
 

Ein über 20 Jahre andauernder Briefwechsel zwischen zwei Frauen - einer Dresdnerin und einer Hannoveranerin, zwei intensive Leben, von denen eines tragisch endet.

"Dieses Buch ist mehr als das Dokument einer Freundschaft, es ist ein beeindruckendes Zeitportrait - grenzenlos offen und anrührend privat." J. Fleischer, Leipziger Volkszeitung.

 

Elke Kraft: Annedore. Zwei Leben in Briefen. 400 Seiten. 19,90 €; (Okt. 2008)

     
     
 

Anhand der Lebensgeschichte eines ehrgeizigen Mannes entführt Susan Hastings in die Zeit der Völkerschlacht und der beginnenden Industrialisierung und zeichnet eine beispiellose Aufstiegsgeschichte nach: Von Max Speck, dem barfüßigen Kneipenjungen, zu Maximilian Speck, Freiherr von Sternburg, der das Handelshaus Specks Hof aufbaute, durch halb Europa und Russland reiste und dabei eine der wichtigsten privaten Kunstsammlungen der Zeit zusammentrug, die noch heute im Museum der bildenden Künste Leipzig zu sehen ist.

Susan Hastings: Der Wollhändler. Das Leben des Maximilian Speck 136 Seiten. 14,90 €; (Okt. 2008)

     
     
 

Die NPD hat das Image der "Schlägerpartei" längst abgestreift und den "Kampf um die Köpfe" begonnen. In seiner essayistischen Darstellung geht es dem Journalisten Sven Crefeld um die neuen Strategien der Rechten und die Freilegung möglicher Brückenköpfe zum bürgerlich-konservativen Lager über eine "volkstreue Kultur".

Sven Crefeld: "Volkstreue Kultur". Die NPD und ihr Kampf um die Köpfe. 120 Seiten. 12,90 €; (Oktober 2008)

     
     
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  Frühjahr 2008 (als PDF)  
     
 

 

Nach 60 Jahren in einem geheimen Bunker tauchen vier alte SS-Leute wieder auf – und marschieren auf Berlin zu. Hans Waal erzählt diese raffiniert konstruierte Geschichte aus drei Perspektiven, die zugleich unseren Umgang mit der Vergangenheit symbolisieren: der Tagebuch-Perspektive eines alten Nationalsozialisten, der einer linken Politikerin und der eines jungen Kameramannes.

Hans Waal: Die Nachhut. 331 Seiten. 19,90 €; (März 2008)

     
     
 

Ein scheinbar harmloser Maifeiertag in Franken. Die ganze Dorfgesellschaft ist versammelt: Pfarrer, Freunde, Mutter und ein Alleinunterhalter. Nur der Vater fehlt. Über sein Verschwinden breitet sich das Schweigen der Gemeinde, eine kollektive Verdrängung.

Ein „brunslangweiliger Maifeiertag“, so könnte man meinen, oder aber: „Etzadla müsst’s knalln!“

 

René Becher: Etzadla. 130 Seiten. 14,90 €

(Februar 2008)

     
     
 

 

Der Büchner-Preisträger Hilbig war eine streitbare Persönlichkeit. Sein Bild ist vor allem geprägt vom Schlagwort des Arbeiterschriftstellers. Er war der Heizer, der nachts Weltliteratur verfasste. Erst spät löste er sich von der körperlichen Arbeit, doch der Literaturbetrieb blieb ihm immer fremd.

 

Karen Lohse: Wolfgang Hilbig. Eine motivische Biografie. 144 Seiten, zahlreiche Abb.; (Juni 2008)

     
     
 

 

Alt? Von Wegen. Vier Rentner heben ab, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ein Bild- und Interviewband über vier außergewöhnliche Lebensläufe und ein mutiges "Comeback".

 

Marion Appelt: Tanz mit der Zeit. Das Buch zum Film von Trevor Peters. 126 Seiten, zahlreiche Abb. (März 2008)

     
     
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  Herbst 2007:  
     
 

 

Wie fremd ist die Fremde? Wie fremd ist das Eigene in einem selbst? „Nirgendwoher, irgendwohin“ ist nicht nur die Geschichte einer Suche nach Verbindlichkeit in einer unverbindlichen Welt, sondern zugleich die raffiniert konstruierte Geschichte einer flüchtigen Liebe zwischen einem Mann und einer Frau.

"Es ist der Weltschmerz des jungen Werther, der in diesem schönen Werk zum Ausdruck kommt", sagt Die Zeit.


Susanne Schädlich: Nirgendwoher, irgendwohin

138 Seiten, ISBN 978-3-938442-30-2, 14.90 €

   

 

   

 

 

 

Ist das wahr? Ist das erfunden? Wenn es nicht wahr wäre, müsste man es erfinden, so verrückt sind die Geschichten des Schwabener Gartenbauers Terry Kajuko, die er nach der Wende in Dresden erlebt hat.

 

Terry Kajuko: Wild Wild Ost

248 Seiten, ISBN 978-3-938442-33-3, 15.90 €

     
     
 

 

Menschen riskieren ihr Leben, um ein System zu ändern. Und ganz nebenbei passiert der Alltag. Doch was ist privat, was politisch in einer Zeit wie dem Herbst '89 in Leipzig?

Dicht und poetisch erzählt Wildenberger eine packende Liebesgeschichte – und zeichnet ganz nebenbei ein authentisches Bild der Wende von 1989.

 

Kathrin Wildenberger: Montagsnächte

222 Seiten, ISBN 978-3-938442-32-6, 17.90 €

www.montagsnaechte.de

     
     
 

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Freies Lektorat u.a. für Regjo, das Wirtschaftsmagazin für Leipzig/Halle

   
 

 
     
     
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